Ihr Lieben,
hier erst mal ein kurzer Bericht wie der Workshop war. Wir waren zu zweit. Im Nachhinein völlig okay. Sonst wäre das wohl alles zum lang geworden. Es war ein schöner Abend. Nach anfänglichen Schwierigkeiten, fand Frau dann doch etwas was sie an sich liebt. Es war etwas verschüttet, aber es war da. Ich glaube es ist viel einfacher etwas zu finden was man nicht an sich liebt. So ihre Worte sinngemäß.
Das stimmt natürlich, aber hier greift zum größten Teil das Massenbewusstsein und ganz ehrlich, es nützt niemanden, aber auch wirklich niemanden etwas.
Aber es ist gut sich dieser Muster bewusst zu werden und sich auf die Sachen zu konzentrieren die man an sich mag.
In diesem Falle war es das tanzen und somit auch die weiche fließende Bewegung des Körpers auf der wir aufbauen konnten.
Nach ein paar Quatsch und Lockerungsübungen verschwanden dann auch die Hemmungen zwecks des Singens.
Denn wieder mal saß jemand vor mir, der steif und fest behauptete er könne nicht singen. Dabei war alles nur verkrampft, baute auf Glaubensmustern, auf Schuldgefühlen auf. Auf ein sich nicht ausdrücken können.
Ein SICH SELBST zurück halten.
Und das ist sehr schade. Der Gesang, das Tönen, sind ein Ausdruck eurer Seele. Ist eine Form der Selbstbefreiung.
Mit ihm könnt ihr so viel aus euch hoch holen. Gefühle die tief in euch vergraben sind. ( Das geht zum Beispiel beim TÖNEN ganz phantastisch)
Aber bei dem Lied,, Ich liebe mich” ging und geht es um die Sachen die man an sich liebt.
Wir haben diesen Song also auf sie zugeschnitten, so wie es auch gedacht war. Und siehe da, sie hatte Gänsehaut pur, ging immer mehr aus sich raus und strahlte streckenweise wie ein Honigkuchenpferd. Grins.
Und so hat sie dann nicht nur endlich gesungen, etwas gefunden was sie an sich liebt, sondern so ganz nebenbei auch noch ihren ersten eigenen Song kreiert. Das fand ich total obercool.
Hier ist er übrigens. ich war so frei meinen Gesang mit ihrem Text auf zunehmen.
Und etwas ist übrigens ganz wichtig. es geht um das Gefühl das ihr dabei habt.Wenn ihr fühlen könnt was ihr da singt, wirkt das wie ein Standard. Es strahlt diese Liebe aus die ihr dabei empfindet.
Meinem Gefühl nach aktiviert es das innere LEUCHTEN. Denn das meinte ich auch mit dem ,,strahlen wie ein Honigkuchenpferd”. Sie strahlte von innen heraus.
Das ist auch einer der Gründe warum ich es liebe Musik zu machen.
Wenn ich auf der Bühne stehe, oder am Lagerfeuer sitze, oder wo auch immer, ich den Menschen in die Augen schaue und sehe wie sie sich öffnen, das fasziniert mich immer wieder. Es berührt mich, wenn ihre Augen glänzen und eine Verbindung zwischen uns stattfindet. O Mann, jetzt tue ich mich gerade schwer mit den Worten.
Also einfach formuliert. Ich liebe es.
Namaste
Kerstin

