Gestern hatte ich eine recht interessante Erfahrung. Vor ein paar Tagen war der Satz in meinem Kopf,,lass deine Bilder für sich selbst sprechen”.
Das habe ich erst gar nicht für so ernst genommen und auch falsch interpretiert.
Gestern Morgen allerdings hab ich einfach die Augen zugemacht und habe das Bild Behutsamkeit sprechen lassen. Es fing an sich zu bewegen , zu verändern, ging aus der flachen Form und wurde lebendig. Auch wenn der Verstand versucht zu übersetzen, so sind es doch mehr gefühlte Gedanken. Bilder. Ein Wissen, dass nicht aus dem Verstand kommt. Sinngemäß hat es mir folgendes erzählt.
Wenn wir hier in das Erden leben einsteigen, so passen wir uns an. Die Dinge werden halt auf eine bestimmte Art und Weise gemacht. Versuchen wir aus zu brechen, etwas neues zu machen, auf unsere ganz eigene Art und Weise, wird das unserem Umfeld nicht unbedingt immer gefallen. Und das schlimmste ist, wir selbst kommen immer wieder mit uns in einen Konflikt. Haben Zweifel an dem was wir tun.
Leider ist die Kunst oft so sehr missverstanden wurden. In unseren heutigen Gesellschaft gewinnt sie zwar wieder an Wert, aber lange Zeit war ihr Stellenwert erheblich gesunken. Und doch ermöglicht gerade sie es uns, eine Form des eigenen Ausdrucks zu finden. Kreativ zu sein.
Immer wieder wurde das Hauptaugenmerk auf den Intellekt gerichtet, es war nicht mehr wichtig das sich ein Individuum entfalten kann. Frei entfalten kann. Aber wie soll etwas neues entstehen wenn alles in der alten Form fest gehalten wird. Wenn wir immer und immer wieder alles auf die selbe Art und Weise tun.
Im nach hinein muss ich fast ein bisschen lächeln. Ich habe mich von klein auf gewehrt etwas von der Pike auf zu lernen. Sei es der Gesang, die Instrumente, das photographieren. Ich habe mir einfach etwas ab geschaut und dann angefangen zu experimentieren. Heute bin ich froh darüber.
Ich sage nicht das das für jeden der richtige Weg wäre, manchmal hätte ich schon ganz gern die eine oder andere Note gekonnt, aber so habe ich von Anfang an mit meinem Gefühl gearbeitet.
Ich glaube ein Teil der Kinder, egal ob Indigo oder Kristallkinder werden unsere Gesellschaft auch in dieser Beziehung auf eine harte Probe stellen.
Sie lassen sich nicht mehr in feste, vorgefertigte Muster pressen. Sie werden sich mit Händen und Füßen dagegen wehren es euch gleich zu tun. Sie werden sich wehren, wenn sie Berufe des Geldes und des Standes wegen erlernen sollen.
Sie sind die, von denen wir lernen können. Indem wir ihre Unbekümmertheit wieder erlernen. Uns darauf einlassen, dass das Leben so viel mehr als Pflicht oder Verantwortung bedeutet.
Sie werden uns zeigen wie man lebt, liebt, mit ganzem Herzen.
Verbiegt sie nicht. Lasst sie sich in ihrem Spiel entfalten. Lasst sie ihre Flügel ausbreiten und träumen. Lernt wieder selbst zu träumen .
Namaste
In Liebe
Kerstin









